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Stuhltests zur Darmkrebs-VorsorgeWarum ist Früherkennung so wichtig?
Sollte mindestens einer der genannten Risikofaktoren für Sie zutreffen, ergibt sich die Möglichkeit, dass bei Ihnen ein erhöhtes Darmkrebsrisiko vorliegt. Darmkrebs-Früherkennung Neben der Darmspiegelung und der Tastuntersuchung des Rektums werden als neue Früherkennungsmethoden folgende Stuhltests empfohlen: Immunologischer Test auf Blut im Stuhl (Hämoglobin/Haptoglobin) Mit diesem neuen Test lassen sich feinste, für das bloße Auge nicht sichtbare (okkulte), Blutspuren im Stuhl nachweisen. Der Test weist ausschließlich menschlichen Blutfarbstoff (Hämoglobin/Haptoglobin) nach. Eine vorherige Diät ist daher nicht erforderlich. Blutbeimengungen im Stuhl können Hinweis auf Polypen oder Tumoren geben. Ein negatives Testergebnis ist kein Beweis für das Nicht-Vorhandensein von Polypen und Darmtumoren, da diese nicht immer Blut freisetzen. Aus diesem Grund empfiehlt sich neben der Untersuchung von zwei Stuhlproben die gleichzeitige Untersuchung auf Tumor M2-PK im Stuhl. Tumor M2-PK-Nachweis im Stuhl Dieser Test weist das tumorspezifische Enzym M2-PK im Stuhl nach. Auf diese Weise können Darmtumoren in einem frühen Stadium entdeckt werden. Mit Hilfe dieses Tests können auch nicht blutende Darmtumoren erkannt werden. Die Stuhltests ersetzen nicht den Arztbesuch und sollten jährlich wiederholt werden. Auffällige Stuhltestbefunde müssen unbedingt abgeklärt werden (z. B. durch eine Darmspiegelung). HINWEIS: Die beiden Darmkrebs-Früherkennungsuntersuchungen "Immunologischer Test auf Blut im Stuhl (Hämoglobin/Haptoglobin)" und "Tumor M2-PK im Stuhl" werden von den gesetzlichen Krankenkassen nicht bezahlt. Ihre Ärztin bzw. ihr Arzt bietet Ihnen daher diese verbesserte Diagnostik als Individuelle Gesundheitsleitung an. Die anfallenden Kosten erfragen Sie bitte bei der Sie betreuenden Arztpraxis. |




